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Frühling – Die Holz-Energie: Der Baum, der Wind und unsere Sicht auf die Dinge

Stellen Sie sich einmal einen großen, starken Baum vor, mit tiefen Wurzeln, kräftigem Stamm und großer, breiter Krone, die weit in den Himmel ragt.

Der Baum hält jeder Witterung stand: Im Winter, wenn er ohne Blätter da steht, trotzt er Eis und Schnee, im Sommer erträgt er Hitze und Trockenheit, jetzt im Frühling bleibt er auch bei all dem Wetterwechsel unerschütterlich und verliert nicht seinen Halt. Wind, Regen, Sturm und Unwetter können ihm nichts anhaben.

Für diese Standhaftigkeit sorgt seine Elastizität! Er stellt sich dem Wind nicht starr entgegen, sondern biegt sich mit ihm in jede Richtig! Der Baum leistet den Stürme und Naturgewalten keinen Widerstand, er wiegt sich mit ihnen, biegsam und  elastisch. Seine tiefen Wurzeln, sein kräftiger Stamm geben ihm genügend Halt und Sicherheit, die weicheren Äste und Zweige sind elastisch und flexibel.

Übertragen wir nun die Natur, die Eigenschaften des Baumes, auf uns Menschen, können wir daraus schließen, dass es durchaus Sinn macht, den Widerstand abzulegen. Widerstand gegen alles, gegen unsere Arbeit, unsere Mitmenschen, die wir vielleicht nicht so mögen, gegen unseren Alltag, der uns nicht immer gut gefällt. Widerstand gegen das, was uns jeden Tag passiert.

Versuchen Sie es einmal: flexibel im Alltag zu reagieren wie ein Baum im Sturm. Begegnen Sie Situationen, die geschehen, offen und flexibel. Verharren Sie nicht in Ihren bislang gesammelten Erfahrungen und Gewohnheiten, sondern bleiben Sie unvoreingenommen, flexibel.

Im Tao Te King ist in Kapitel 76 zu lesen:

„Der Mensch tritt ins Leben, weich und schwach, und stirbt hart und starr. Gräser und Bäume treten ins Leben, nachgiebig und zart, und sterben trocken und dürr. Deshalb: Das Harte und Starre begleitet den Tod. Das Weiche und Schwache begleitet das Leben. Darum: Sind die Kriegsheere stark und starr, siegen sie nicht. Sind die Bäume stark und starr, werden sie gefällt. Das Harte und Starke sinkt nieder. Das Weiche und Schwache steigt empor. „

Im Frühjahr ist der Wind ein häufiger Begleiter. In der Chinesischen Medizin ist er deshalb auch ein wichtiges Thema. Er dem Holz, dem Frühling zugeordnet. Der Wind ist in der TCM Überträger vieler Erkrankungen. Das chinesische Schriftzeichen für Wind, Feng, beinhaltet ein Tor, durch das Insekten fliegen. Insekten stehen hier für Kleinstlebewesen, Bakterien, Viren, Pollen, Gräser, die vom Wind getragen über unsere Atemwege oder die Haut in unseren Körper eindringen. Auch Kälte dringt so in unseren Körper ein. Auf diese Weise werden dort die Energieleitbahnen blockiert und die Muskelschicht verspannt und verhärtet. Krankheiten entstehen, wie z.B. Erkältungen, Grippale Infekte aber auch Allergien, ebenso wie Schmerzen,  Zerrungen, Verkrampfungen, bis hin zu Bewegungseinschränkungen oder Bewegungsunfähigkeit.

Warum aber kann der Wind in uns eindringen und in unserem Körper Krankheiten verursachen?

Denken Sie wieder an den Baum.  Wenn wir zu starr sind, schwächen wir unsere Abwehrkräfte. Wir arbeiten zu viel, haben zu viel Stress, verkrampfen, sind angespannt. Wir setzen uns unter Druck oder lassen zu, dass es andere tun. Wir werden unflexibel, starr.

Ist ein Baum unflexibel, starr, brechen seine Äste bei Wind und Sturm. Wir Menschen werden krank, erkälten uns, bekommen Allergien, Muskelzerrungen oder chronische Verspannungen der Schulter-Halsmuskulatur.

Eine gute Gesundheits-Vorsorge ist also tatsächlich vielschichtig: gesunde und bewusste Ernährung, regelmäßige Spaziergänge an der frischen Luft UND: lernen, ent-spannt zu leben.

Ent-Spannt-Sein bedeutet beides: Aktivität und Ruhe, in einem ausgewogenem Verhältnis.

Mein Tipp:

Bewegen Sie sich bewusst: stärken und dehnen Sie Ihre Muskulatur. Bleiben Sie in Ihrem Geist aktiv, in Ihren Einstellungen flexibel, ändern Sie ab und zu Ihren Blickwinkel und überprüfen Sie Ihre Meinungen und Urteile.

UND: legen Sie in Ihrem Tagesablauf Pausen ein, Ruhe-Pausen für Körper und Geist. Nichts-Tun! Nichts-Denken! Keine Eindrücke! So bauen Sie Druck und Stress ab und helfen Körper, Geist und Seele, gesund zu werden und zu bleiben.

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Frühling: Ein neuer Zyklus hat begonnen

Die Holz-Energie,

überall können wir sie nun wahrnehmen: sehen, riechen, fühlen, sogar hören. Mit allen Sinnen ist die Energie des Holzes für uns erfahrbar.

Die Blüten drängen ganz sanft aus ihren Knospen heraus, zielstrebig mit behutsamem Druck streben sie gen Himmel, hinaus in die Welt. An den Bäumen überwinden neue Triebe den Widerstand der Rinden-Hülle und zwängen sich aus den Ästen, um zu neuen, schönen Zweigen zu werden und dann zu starken, kräftigen Ästen.

Die ganze Welt ist im Frühling durchflutet von hell leuchtenden Farben. Das neue Leben strahlt uns entgegen und signalisiert:

Hier bin ich, bereit, zu leben, zu leuchten, zu duften, zu wachsen.

Genau das ist die ureigene Energie des Holzes. Es ist die Energie, die aus dem gemütlichen, behaglichen zu Hause, Gehäuse, Versteck hinaus ins Leben lockt, um zu neuem Leben zu erwachen. Um zu Blühen.

Deshalb wird in der TCM dem Element Holz die Jahreszeit Frühling zugeordnet, wie auch der Lebenszyklus Geburt und Wachstum und die Himmelsrichtung Osten.

Geburt und Wachstum bedeuten, hinaus in die Welt zu gehen, mutig, zuversichtlich und zielstrebig, sich in der Welt zu behaupten, zu wachsen, neugierig zu sein und alles um sich herum durch sein Leuchten und Strahlen in seinen Bann zu ziehen und damit zu signalisieren:
„Schaut her, hier bin ich und ich in einmalig und wunderschön!“

Diese Holz-Energie drängt uns jetzt nach dem langen dunklen Winter, wieder hinaus zu gehen, die warme Geborgenheit unsers gemütlichen Heimes zu verlassen und wieder aktiv zu werden. Sie bewirkt, dass wir uns jetzt in die Natur sehnen, wandern, Sport treiben, unseren Garten neu bepflanzen, uns mit Freunden zum Grillen treffen und einfach nur draußen sein wollen.

Ein Medizin-Klassiker der TCM, das Su Wen, beschreibt den Frühling wie folgt:

„Die drei Monate des Frühlings nennt man beginnende Aktivität und freie Entfaltung. Die Vereinigung von Himmel und Erde bringt neues Leben hervor. So können die zehntausend Dinge aufblühen und sich entwickeln. Man soll zur Nacht ins Bett gehen und in der Morgendämmerung aufstehen. Man soll den Hof mit großen Schritten durchschreiten, die Haare gelöst und den Körper völlig entspannt, um so seinen Lebenswillen auszudrücken. Leben gebären und nicht töten, geben und nicht wegnehmen, belohnen und nicht bestrafen, dies ist der richtige Weg, um in Einklang mit der Energie des Frühlings zu leben. Wer sich entgegen diesen Einflüssen verhält, wir seine Leber schädigen, er wird im Sommer Kältekrankheiten bekommen, da nur wenig Energie für die Phase des Wachstums geblieben ist.
(Su Wen, Kap. 2).

Das Su Wen hat eine mehr als 2.000 jährige Tradition, ist DAS Fachbuch für Akupunktur und Kräutermedizin in der Chinesischen Medizin. Trotz seiner besonderen, sehr alten Sprache, beschreibt es genau das, was für uns heute noch essentiell ist:

„Leben gebären und beschützen, nicht töten“:

Das bedeutet, Bäume und Pflanzen beschützen, die jetzt neu erblühen und wachsen, hegen, pflegen und schützen. Die Tiere beschützen, die jetzt ihre Nester bauen. Und auch unsere Kinder behüten und wertschätzen, ihnen zeigen, dass wir sie lieben, so wie sie sind. Ganz besonders für unsere Kinder gilt: belohnen, nicht bestrafen.

„Entspannt durch den Tag schreiten, mit großen Schritten, um seinen Lebenswillen auszudrücken“:

Das Entspannt-Sein ist für viele von uns zu etwas ganz fremden geworden, ohne dass wir es bewusst bemerken. Die meisten von uns werden begleitet von einer gewissen Grund-Anspannung, echte Ent-Spannung müssen wir mühsam wieder lernen. Dabei ist das Entspannt-Sein die Grundvoraussetzung dafür, dass wir in unserem Leben das tun können, was wir wirklich tun wollen. Und umgekehrt: tun wir etwas, was wir nicht wirklich wollen, sind wir angespannt. Und das geschieht oft, ohne dass wir es bemerken.

Verhalten wir uns entgegen dieser Einflüsse, schädigen wir unsere Leber“:

Der Leber-Meridian ist einer der beiden Holz-Meridiane. Wird dieser Meridian geschädigt, kann die Energie nicht mehr frei fließen. Beide Holz-Meridiane sowie die folgenden Meridiane aus den jeweiligen Elementen können ihre Qualitäten nicht voll entfalten.
Wir können das an uns selbst feststellen z.B. an Spannungskopfschmerzen, Migräne (lt. Chin. Diagnostik bezeichnet man Migräne oft als aufsteigende Leber-Hitze) und auch an einer verspannten Hals- und Nackenmuskulatur. Denn: diese wird durchdrungen von dem Gallenblasen-Meridian, dem zweiten Meridian im Holz. Ist ein Meridian blockiert, z.B. durch innere Anspannung, kann sich das auf den zweiten Meridian in diesem Element auswirken und die Region, die er auf seinem Weg durch unseren Körper durchdringen, schädigen, bzw. verspannen.

Lernen wir Ent-Spannungs-Methoden wie z.B. Autogenes Training, Meditation, Taijiquan, Qigong oder Yoga, werden wir, Körper, Geist und Seele, nach und nach entspannter und wir haben einen ersten Schritt hin zur Besserung unserer Beschwerden getan.

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Es wird Winter

Zunächst eine Allgemeine Einleitung:

Die Traditionelle Chinesischen Medizin hat sich entwickelt durch das genaue Beobachten der Natur und ihrer regelmäßigen Abläufe sowie der Gleichnisse, die daraus abzuleiten sind. So wurde das Lebensprinzip von Yin und Yang entdeckt, ebenso wie das der 5 Wandlungsphasen.

Die Gesetze von Yin und Yang besagen, dass alles zwei Seiten hat. Die eine Seite gibt es nicht ohne die andere. Alle Wesen, Mensch und Tier, alles in der Natur und auch alle Gegenstände lassen sich hiernach unterteilen. In hell und dunkel, in warm und kalt, in innen und außen, aktiv und passiv, schwarz und weiß. Wichtig dabei ist, dass es hell nicht ohne dunkel gibt (es wird morgens nicht hell, ohne dass es zuvor in der Nacht dunkel war), heiß nicht ohne kalt. Diese Aufzählung lässt sich endlos fortführen…….

Von der Natur konnten wir auch lernen, dass alles einem genauen chronologischen Ablauf folgt: dem der Jahreszeiten. Frühling, Sommer, Herbst und Winter.

Die Traditionelle Chinesische Medizin hat den Jahreszeiten jeweils ein Element zugeordnet, was der Haupt-Energie in dieser Jahreszeit entspricht. Und sie hat noch ein Element hervorgehoben, das fünfte, die Erde.
Die Erde entspricht der Jahreszeit Spätsommer, der Jahreszeit, in der die Ernte stattfindet.

Hier weiteren Einteilungen:

Frühling: Holz
Sommer: Feuer
Spätsommer: Erde
Herbst: Metall
Winter: Wasser.

Jedem Element werden nun die Eigenschaften zugeordnet, die wir in dieser Jahreszeit beobachten können, wie u.a. Farbe, Temperatur, Himmelsrichtung usw.

Der Mensch ist Teil der Natur. In ihm können wir die gleichen Gesetz- und Regelmäßigkeiten wiedererkennen. Deshalb werden jedem Element auch Eigenschaften des Menschen zugeordnet, wie Geschmack, Geruch, Emotion und auch das Lebensalter.

Einige Beispiele:

Holz: Frühling, grün, Osten, Wut; Geschmack: sauer, Geruch: ranzig, Lebensalter: Geburt bis Teenager-Alter.

Feuer: Sommer, rot, Süden, Freude, bitter, brenzlig, Teenager bis Erwachsenenalter.

Erde: Spätsommer, gelb, Mitte, Mitleid/Denken, süß, Lebensmitte

Metall: Herbst, weiß, Westen, Trauer, scharf, faulig, späteres Lebensalter

Wassere: Winter, schwarz, Norden, Angst, salzig, faulig, Lebensende und der Tod.

Fortsetzung folgt……

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Es ist Winter

Die Natur hat sich zurück gezogen, alles ruht. Draußen ist es dunkel, alles fast bewegungslos. Der Frost hat sich über alles gelegt, auch der Schnee. Es ist die Zeit des totalen Rückzugs in der Natur.

Die Natur folgt ganz selbstverständlich ihrem ureigenen Rhythmus. Das ist notwendig, um sich zu regenerieren und um neue Kräfte zu gewinnen und zu speichern, für die kommende Jahreszeit, den Frühling, wenn das Leben wieder neu erblüht.

Denn: um neues Leben hervorzubringen, braucht es sehr viel Energie. Energie, die erst gewonnen werden muss.

Das genau ist die Bestimmung des Winters: die Kälte, das Eis, der Schnee und die Dunkelheit zwingen Pflanzen und Tiere, Winterschlaf zu halten. Die noch vorhandenen Kräfte werden geschont, neue Energie wird aufgeladen. Auch dient es dem Schutz, um keinen Schaden durch die Kälte zu nehmen.

Wir Menschen, als Teil dieser Natur, spüren diese Lähmung ebenfalls, empfinden eine Art Winterschlaf-Gefühl:

Es ist viel zu kalt, um sich lange im Freien aufzuhalten, es ist früh dunkel, die Sonne zeigt sich erst spät am Morgen, die Tage sind deutlich kürzer als die lange Nacht. Ist der Boden bedeckt mit Schnee, fällt jedes Tun im Draußen schwerer. Warm eingepackt durch den Schnee zu stapfen, macht Freude, kann aber auch sehr anstrengend sein. Ist alles erfroren draußen, mag man kaum hinaus gehen, weil man das Gefühl hat, selbst zu erfrieren.

Wir sind im Winter also lieber zu Hause, machen es uns gemütlich, genießen das Zusammensein in den eigenen vier Wänden, vielleicht vor dem Kamin und gehen auch früher ins Bett wie im Sommer.

All dies soll uns auf ganz natürliche Weise dazu anhalten, mit unserer Energie sparsam umzugehen, uns in dieser Jahreszeit zu erholen, unser Tempo zu drosseln, die Ruhe zu genießen. Um uns vorzubereiten für den Frühling, wenn das Leben wieder neu erwacht.

In der TCM wird der Jahreszeit Winter das Element Wasser zugeordnet, dem Element Wasser wird zugeschrieben:

Die Meridiane Niere und Blase, die Farbe Schwarz und Blau, der salzige Geschmack, die Emotion Furcht und Angst, trübe Stimmungen und die Depression, unser Lebenswille, die Kälte, die Himmelsrichtung Norden, der letzte Lebensabschnitt und der Tod.

Lassen Sie all das einmal auf sich wirken. Alles, was dem Element Wasser zugeordnet ist, zeigt eine ähnliche Energie: zurückziehend, verlangsamend, lähmend, kühl, dunkel, Leben nehmend und auch Leben spendend.

Die Parallelen, die wir feststellen können, helfen uns, Krankheitsbilder zu entschlüsseln UND dabei Hilfe in den natürlichen Vorgängen der Natur zu finden.

Nehmen wir als praktisches Beispiel einmal die Angst:

Angst und Furcht lähmen uns, wir ziehen uns zurück, sind unfähig zu agieren und zu reagieren, im Extremfall werden wir bewegungs- oder sogar lebensunfähig (die Energie des Winters!).

Die Ursachen für starke Angstzustände sind vielfältig. Oft liegen sie aber in einer schwachen Wasser-Energie, in einer schwachen Nieren-Energie. Die Nieren als Organ und Meridian produzieren unsere Lebensenergie, im westlichen Sinne und im östlichen, im TCM-Verständnis:
Hier wird die Basis angelegt für alle Lebensvorgänge: Geburt, Wachstum, Reife, Reproduktion.

Das Element Wasser an sich ist ebenfalls Lebensspender Nummer 1, denn: ohne Wasser kein Leben. Das Wasser ist der Anfang allen Lebens!
Die Nieren als Teil des Elements Wasser also bestimmen unsere Konstitution, programmieren unsere genetischen Muster, bestimmen sozusagen unsere Ursprungsenergie, die uns von unseren Eltern mitgegeben wird. Sie sind die Quelle aller Energieleitbahnen, des Blutes, des Qi´s. Sie sind die Basis allen Lebens.

Haben wir nun z.B. eine schwache Konstitution, ist unsere Ursprungs-Energie schwach, kann das im Laufe des Lebens zu Angst-Zuständen unterschiedlichster Ausprägungen führen.

Was können wir nun ganz praktisch tun, wenn wir unter Angst-Zuständen leiden?

Zunächst: es ist unerlässlich, sich therapeutische Hilfe zu suchen! Wenden Sie sich an einen Facharzt oder Heilpraktiker Ihres Vertrauens bei starken Angstzuständen. Ich kann hier lediglich Hinweise auf Zusammenhänge bieten und eine Alltagshilfe anbieten.

Also: Die Nieren, das Element Wasser, stehen in direkter Verbindung zu dem Element Feuer aus der 5-Elementen-Lehre der TCM. Dies ist die sogenannte Feuer-Wasser-Achse. Beide Elemente unterstützen sich gegenseitig. Denken Sie nur daran, dass Feuer gefrorenes Wasser zum Schmelzen bringt.

Und genau darum geht es:

Die Energie des Feuers kann die gefrorene Energie des Wassers wieder zum Fließen bringen.
Das bedeutet, dass alle Feuer-Energie die lähmende Energie der Angst vertreiben und in aktive Lebendigkeit wandeln kann.

Feuer-Energie bedeutet:

Licht, Wärme, soziale Kontakte, Liebe und Nähe zu anderen Lebewesen und zur Natur.

Deshalb:

1. Sorgen Sie dafür, dass Sie zu jeder Jahreszeit täglich ausreichend Sonnenenergie und – licht erhalten.
2. Wärme bedeutet aber auch: warmes Essen, täglich, am Morgen, mittags und abends. Bereiten Sie alles so natürlich wie möglich zu, ohne Zusatzstoffe und verwenden Sie keine Fertigprodukte.
3. Wärmen Sie Ihr Herz: Pflegen Sie Ihre sozialen Kontakte, lernen Sie, auf Menschen zuzugehen und deren Nähe zu genießen. Pflegen Sie den Kontakt zu Tieren und zur Natur.
4. Reden Sie über Ihre Ängste.
5. Fangen Sie an, machen Sie den ersten Schritt!

Alle Empfehlungen sind sowohl vorbeugend, als auch ein Mittel, aus der lähmenden Energie der Angst heraustreten.

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