Berufung und Lebensaufgabe

Ostern 2015 010

 

„Bis man sich auf etwas eingelassen hat,
herrscht Unschlüssigkeit,
die Möglichkeit, einen Rückzieher zu machen,
auf jeden Fall Stillstand.

Im Hinblick auf alles Wirken gibt es eine elementare Wahrheit,
deren Nichtbeachtung unzählige Ideen und großartige Pläne zu Fall bringt:
Dass in dem Augenblick, wo man sich definitiv auf etwas einlässt,
auch die Vorsehung mitwirkt.

Alle möglichen Dinge kommen einem zur Hilft, die sich sonst nie ereignet hätten.
Ein Strom von Geschehnissen nimmt von der Entscheidung seinen Ausgang,
der zu unseren Gunsten alle Arten unvorhergeshener Begebenheiten
sowie Berühungspunkte und materiellen Beistand erfolgen lässt,
wovon nieman sich hätte träumen lassen,
dass sie ihm begenen würden.“

W.H. Murray, Mitglied der zweiten Himalaya-Expedition

Fast unbemerkt von mir hat sich das Thema Berufung in meinem Leben und Arbeiten niedergelassen. Es ist ein Haupbestandteil meiner täglichen Arbeit geworden in meiner Praxis für Traditionelle Chinesische Medizin.

Wie oft stelle ich fest, dass der Mensch, der mir gegenüber sitzt und Schmerzen hat, unglücklich und unzufrieden ist, weil er „den falschen Beruf“ ausübt. Das, was wir den ganzen Tag über tun, womit wir unseren Hauptteil unseres Lebens verbringen, sollte uns rundherum glücklich machen und zufrieden stellen! Meinen Sie nicht auch!?

Es gibt unzählige Wege und Methoden, herauszufinden, was unsere eigene Berufung ist. Eine Möglichkeit ist tatsächlich die Akupunktur oder auch die Tuina-Massage. Gezielte Gespräche sind ebenfalls essenziell. Beides finden Sie wieder in meiner Praxis und während meiner Behandlungen. Probieren Sie es aus! Und ziehen Sie die Möglichkeit in Betracht, dass ihr jetziger Beruf Sie unglücklich macht und mitverantworlich ist für Ihre Beschwerden. Damit ist der erste Schritt hin zur Besserung getan.

„Die Minute, in der man das zu tun beginnt, was man will,
ist der Anfang einer wirklich anderen Art des Lebens.“

Buckminster Fuller

Ich möchte diese Seite meiner Homepage ganz dem Thema Berufung widmen. Teil davon ist, dass ich Ihnen Beispiele von Personen aufzeige, die ihren ganz eigenen Weg gehen, die Ihrer Berufung folgen. Ich bedanke mich bei all den Personen für Ihr Vertrauen, mir die Erlaubnis zu erteilen, hier ihre Daten zu veröffentlichen.

 

 

Hajo Noll
Angel Straße 21a – 65558 Heistenbach
Tel.: 06432 – 3418953 – Fax: 3418329
Mobil: 0162 383 77 59

Praktische Philosophie
Kalligraphie – Grundlagen schöner Schrift
Beratung für berufliche Neuorientierung

E-Mail:
Stand: 1. März 2016

 

Renate Siefert
Heilpraktikerin
Praxis für Klassische Homöopathie
und Psychotherapie
Klingenweg 20
64385 Reichelsheim

Tel.: 06164-4340
E-Mail: renatesiefert@web.de
Homepage: www.renate-siefert.de

 

Claudia Christiane Coors

Enneagramm Training, Beratung zu Karrierethemen, Business Coaching, Coaching für sinnvolle Berufswege

Kontakt: 0177 8888 423 oder

 

 

 

Vom Schreiben

Der Meister sagt: „Schreib! Sei es ein Brief oder ein Tagebuch oder Notizen, während du telefonierst- aber schreib!

Schreiben nähert uns Gott und unserem Nächsten. Wenn du deine Rolle in der Welt besser verstehen willst, dann schreib. Versuche, deine Seele ins Schreiben zu legen, auch wenn niemand es liest oder, was schlimmer ist, jemand liest, obwohl du es nicht wolltest. Der einfache Akt des Schreibens hilft uns, die Gedanken zu ordnen und klar zu sehen, was uns umgibt. Ein Stück Papier und ein Kugelschreiber können Wunder bewirken, Schmerzen heilen, Träume in Erfüllung gehen lassen, verlorene Hoffnung wiederbringen. Im Wort liegt die Kraft.“

Aus „Unterwegs“ von Paolo Coelho

Gönne Dich Dir selbst

„Wenn Du Dein ganzes Leben und Erleben völlig ins Tätigsein verlegst, und keinen Raum mehr für die Besinnung vorsiehst, soll ich Dich da loben? Darin lobe ich Dich nicht. Ich glaube, niemand wird Dich loben, der das Wort Salomons kennt: „Wer seine Tätigkeit einschränkt, erlang Weisheit (Sir 38,25)“. Wenn du ganz und gar für alle da sein willst, nach dem Beispiel dessen, der allen alles geworden ist (1 Kor 9,22), lobe ich Deine Menschlichkeit, aber nur, wenn sie voll und echt ist. Wie kannst Du aber voll und echt Mensch sein, wenn Du Dich selbst verloren hast. Denn was würde es Dir sonst nützen, wenn Du , nach dem Wort des Herren (Mt 16,26), alle gewinnen, aber als einzigen Dich selbst verlieren würdest? Wenn also alle Menschen ein Recht auf Dich haben, dann sei auch Du selbst ein Mensch, der ein Recht auf sich selbst hat. Warum solltest einzig Du selbst nichts von Dir haben? Wie lange bist Du noch ein Geist, der auszieht und nie wieder heimkehrt (Ps 78,39)? Wie lange noch schenkst Du allen anderen Deine Aufmerksamkeit, nur nicht Dir selber? Bist Du Dir etwa selbst ein Fremder? Bist Du nicht jedem fremd, wenn Du Dir selber fremd bist? Ja, wer mit sich selbst schlecht umgeht, wie kann der gut sein? Denke also daran: Gönne Dich Dir selbst. Ich sage nicht: Tu das immer, ich sage nicht, tu das oft, aber ich sage: Tu es immer wieder einmal. Sei wie für alle anderen auch für Dich selbst da, oder jedenfalls sei es nach allen anderen.“

Bernhard von Clairvaux

„Die dunkelste Stunde ist die vor Sonnenaufgang.

Immer bevor ein Traum in Erfüllung geht, prüft die Weltenseele all das, was auf dem Weg gelernt wurde. Sie macht das nicht aus Bosheit, sondern damit wir gemeinsam mit unserem Traum auch die Lektionen in Besitz nehmen, die wir auf dem Pfad dorthin gelernt haben. Das ist der Moment, wo die meisten aufgeben. In der Sprache der Wüste nennen wir das verdursten, wenn schon die Palmen am Horizont sichtbar werden. Eine Suche beginnt immer mit Anfängerglück. Und sie endet immer mit der Prüfung des Eroberers.“

Der Alchimist, S. 139, von Paulo Coelho